Dämmerschoppen auf der Burg Plesse

Am Freitag, dem 13. August findet um 19:30 Uhr ein Dämmerschoppen des Vereins "Freunde der Burg Plesse" e.V. auf der Burg Plesse statt.

Referiert wird zum Thema:

"Zum Wapen der Herren von Plesse - Neue Nachrichten zu einem alten Thema"

Referent ist Thomas Moritz
Der erste Dämmerschoppen des Jahres wird unter den derzeit geltenden Sicherheitsbestimmungen bezüglich des Corona-Schutzes durchgeführt.
Zutritt haben 2fach-Geimpfte-Personen von einer Corona-Infektion genesene Personen mit Nachweis und Personen mit einem, am Tag der Veranstaltung auf "negativ" durchgeführten Corona-Test.
Diese Maßnahemen gelten zum Schutz aller TerilnehmerInnen.
Weitere Hinweise zum Ablauf der Veranstaltung werden direkt vor Ort bekannt gegeben.

Das lange Zeit als "Maueranker" oder "Feuereisen" beschriebene Wapen (Wapen = Schildzier) der Herren von Plesse zeigt sich in seiner ersten Abbildung, auf dem sogenannten "Quedlinburger Wappenkästchen" in einer ganz anderen Ausführung.
Dieser Sachverhalt wurde erst vor kurzer Zeit vom Referenten vorgestellt und in die Diskussion gebracht.
Wie kam es zu dieser so lang anhaltenden - wahrschienlich falschen - Erklärung des Wapens und was sind die möglichen Gründe und Motive.
Dabei geht es zurück in die Zeit des Welfen-Kaisers Otto IV. HRR und seines Gefolgsmannes Helmold II. von Plesse.
So nah wie Helmold kam imMittelalter nie wieder ein Herr von Plesse an einen König oder Kaiser.
Wie verhält es sich dann mit den beiden "Hof-Amtern", die von den Herren von Plesse noch bis in das 16. Jahrhundert wahrgenommen worden sein sollen, das "Türamt" und das "Feueramt".

Eine spannende Reise durch die Geschichte wartet auf die BesucherInnen dieser Veranstaltung - bei kostenlosem Eintritt.

MitgliederInnen GästeInnen und FreundeInnen des Vereins sind herzlich willkommen!
Zum Abschluß des Abends wird ein (vorläufiger) Veranstaltungs-Plan für der kommenden Monate für die "Freunde der Burg Plesse" vorgestellt.

Abbildung: Türwächter auf einer Schnitzerei der "Aachener Elfenbeinsitula"; Aachen, Domschatzkammer; um 1000 nach Christus